Über mich
Aus tiefer Dankbarkeit und Wertschätzung für die Geschenke der Erde und das Wunder des Lebendigseins kann Verantwortung wachsen. Für uns selbst und unsere Erde.
Sara Gellscheid
Ich bin 1981 in Thüringen geboren und fühle mich hier verwurzelt.
Nach meiner Schulzeit zog mich das Fernweh in die Welt hinaus. Dort wollte ich “wachsen und werden”, an und mit den fremden Eindrücken, Kulturen und den verschiedensten Tätigkeiten. Während meiner Wander- und Reisejahre lebte ich für längere Zeit in Russland, Rumänien, Marokko und Norwegen. Ich arbeitete als Heilpädagogin und Sterbebegleiterin, Köchin, in einer ökologischen Selbstversorger- Landwirtschaft und als Schafhirtin.
“ Und in den Wald gehe ich, um meinen Verstand zu verlieren und meine Seele zu finden.” John Muir
Überall in der Welt war mir die Natur ein ausgleichender und heilsamer Zufluchtsort. Nach getaner Arbeit setzte ich mich in den Wüstensand, schaute von den Bergen oder badete in sprudelnden Wildbächen.
Mit meiner Ausbildung an einer medizinischen Fachschule wandte ich mich der Heilkunde zu.
Als Ergotherapeutin in den Bereichen Orthopädie, Neurologie und Psychosomatik arbeitete und arbeite ich in verschiedenen Krankenhäusern und Praxen. So erleb(t)e ich unser gegenwärtiges Gesundheitssystem mit all seinen Vorzügen und Begrenzungen.
Der Wunsch, Menschen in ihrer Ganzheit wahrzunehmen und so auf ihrem Heilungsweg zu begleiten, führte mich zur Naturheilkunde und der jahrtausendealten Yoga -Tradition.
2010 begann ich meine Ausbildung zur Yogalehrerin und -therapeutin.
Mein Großvater schenkte mir das viel gebrauchte Kräuterbuch seiner Mutter, einer kräuterkundigen Hebamme aus dem Thüringer Schiefergebirge. Diesem Ruf zur Pflanzenheilkunde folgend, begann ich 2012 meine zweijährige Ausbildung in traditioneller abendländischer Pflanzenheilkunde.Als junge Mutter, nicht länger umherreisend, begann nun meine “innere Reise”, ich begegnete mir selbst … und lernte auch mein “inneres Lied ” zu hören.
Noch immer singt es sehnsüchtig von Weite und Lebendigkeit, ist mal hell und zart wie eine Wildrosenblüte, dann kräftig und kaum zu brechen wie ein Schafgarbenstengel, Schutz gewährend wie der Beifuss, das Herz öffnend wie der Weißdorn und geheimnisvoll in die Tiefe wachsend wie ein Holunderstrauch.
“ Und wenn die Natur dich unterweist, dann geht die Seelenkraft in dir auf.” J.W. von Goethe
Mit der Gründung der Heilkräuterschule 2019 in der Lebensgemeinschaft Pfarrkeßlar (Weimarer Land) konnten meine Wahrnehmung, das gewachsene Wissen und die Sehnsucht nach einem ganzheitlichem Konzept zur Vermittlung von überliefertem heilkundlichen Wissen eine Form finden.
“ Man liebt nur, was man kennt und man schützt nur was man liebt.” Konrad Lorenz (Biologe)
Ich hoffe, dass aus tiefer Dankbarkeit und Wertschätzung für die Geschenke der Erde und das Wunder des Lebendigseins, Verantwortung wachsen kann. Für uns selbst und unsere Erde.